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Wer macht was?
Wie läuft eine Strahlenbehandlung ab?

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In den meisten Fällen erfolgt die Strahlenbehandlung ambulant.
Von einer stationären Behandlung kann bei Bedarf jederzeit Gebrauch gemacht werden.

Neuvorstellung
Die Behandlung beginnt mit der Vorstellung der Patientin in der strahlentherapeutischen Ambulanz.
In einem ausführlichen Gespräch erläutert der Arzt der Patientin die Behandlungsziele, den Ablauf der Therapie und mögliche Nebenwirkungen. Gerne können Angehörige oder Freunde an dem Gespräch teilnehmen.

Therapie - Planung am CT - Simulator
Von der zu bestrahlenden Region wird eine Computertomografie (CT) angefertigt. Der Patient befindet sich genau in der Position, in der später die Bestrahlung durchgeführt wird.
Während dieser Untersuchung werden Hautmarkierungen angebracht, die das sogenannte „Isozentrum“ kennzeichnen.
Anschließend werden die CT-Bilder direkt in den Bestrahlungsplanungs-Computer eingelesen.

Bestrahlungsplanung
Der Arzt zeichnet das zu bestrahlende Zielvolumen und die zu schonenden Organe in die CT-Bilder ein.
Der Medizinphysiker ermittelt dann mit Hilfe des Computers die günstigste Anordnung und Gewichtung der Bestrahlungsfelder.
Als Endergebnis entsteht ein mehrdimensionaler Bestrahlungsplan, in dem alle anatomischen Strukturen und die Ausrichtung der Bestrahlungsfelder betrachtet werden können. Auf Wunsch führt der Arzt jeder Patientin seinen persönlichen Bestrahlungsplan am Monitor vor.

Ersteinstellung
Bei der ersten Bestrahlung wird die Patientin anhand der bereits vorhandenen Hautmarkierungen genau so gelagert wie auf dem CT - Simulator. Mit Hilfe eines hochmodernen elektronischen Bildaufnahmesystems werden dann direkt mit der Strahlung des Linearbeschleunigers Feldkontrollaufnahmen angefertigt. Diese Aufnahmen vergleicht der Arzt mit entsprechenden Bildern, die anhand des Bestrahlungsplanes berechnet wurden, und stellt so die exakte Lage der Bestrahlungsfelder am Patienten sicher. Die Feldkontrollaufnahmen werden wöchentlich wiederholt.

Bestrahlung
Bestrahlt wird an 5 Tagen pro Woche. Die gesamte Strahlenbehandlung erstreckt sich über mehrere Wochen. Die erforderliche Dosis und damit die Dauer der Bestrahlung hängen von der Art der Erkrankung ab.
In den meisten Fällen wird die Dosis so kalkuliert, dass keine oder nur geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind. Sollten trotzdem Probleme auftreten, so werden entsprechende Gegenmaßnahmen sofort vom Arzt eingeleitet.

Abschlussgespräch
Nach der letzten Bestrahlung erfolgt noch einmal eine Untersuchung und ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt.

Nachsorge
Nach etwa 3 Monaten kommt die Patientin noch einmal zu einer Kontrolluntersuchung in die Klinik. Die weiteren notwendigen Nachsorgeuntersuchungen werden dann in Absprache mit dem Frauenarzt oder Hausarzt vorgenommen.