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Wer macht was?
Mammographie

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Die Mammographie ist die bedeutenste bildgebende Methode in der Mammadiagnostik.
Es handelt sich dabei um ein röntgendiagnostisches Verfahren, bei dem relativ niederenergetische Strahlung für einen möglichst hohen Kontrast der einzelnen Gewebestrukturen der Brust sorgt. Abhängig von Größe und Dichte der Brust werden automatisch optimale Einstellparameter ermittelt. Sie gewährleisten eine sichere Diagnosefindung durch hohe Bildqualität, eine minimale Strahlenexposition und eine möglichst schmerzfreie Untersuchungsdurchführung.

Einsatzbereiche der Mammographie

Mammographie-Screening:

Die Mammographie ist bisher die einzige für das Screening geeignete bildgebende Methode.
Sie dient der Früherkennung von Brustkrebs ohne Vorliegen einer Symptomatik.

Kurative Mammographie:
Abgesehen von wenigen Ausnahmen, z.B. sonographisch eindeutige Zyste oder klinisch eindeutiger Abszeß bei junger Patientin, ist die Mammographie auch für die Abklärung symptomatischer Patientinnen immer als Erstuntersuchungsverfahren einzusetzen.

Treffsicherheit der Mammographie

Die Sensitivität und Spezifität der Mammographie ist abhängig von der Bildqualität, der Dichte des Gewebes und der Erfahrung des befundenden Arztes.

Realistischerweise hat die Mammographie eine Sensitivität (Treffsicherheit) von nahe 90%.