DruckenDies bedeutet, dass eine dicke Nadel, gegebenenfalls unter radiologischer Kontrolle in den getasteten oder in den mammographisch/sonographisch (Ultraschall) nachgewiesenen Herd gestochen und ein Gewebszylinder entnommen wird. Dieser Stanzzylinder wird im Institut für Pathologie vermessen und in Serienschnitten aufgearbeitet. Er trägt die Kennzeichnung "eilt", das heißt, er wird für die Diagnostik zeitlich vorgezogen, so dass der Befund am nächsten Morgen zwischen 10 und 12 Uhr an die Klinik gefaxt werden kann.
Stereotaktische Stanzen werden immer dann vorgenommen, wenn mammographisch sogenannter Mikrokalk nachgewiesen wurde.
Die Patientin muss für diese Untersuchung auf den sogenannten Fischertisch, auf dem in mehreren Runden unter radiologischer Kontrolle Gewebszylinder entnommen werden. Dies geht so lange, bis aller Mikrokalk verschwunden ist. Es ist dies ein modernes Verfahren, etwas ungewohnt für die Patientin, die auf dem Bauch liegen muss, aber ein schonendes Verfahren, das wiederum eine Narkose erspart.

