DruckenWas heißt Schnellschnittuntersuchung
Schnellschnittuntersuchung heißt, die Patientin liegt im Operationssaal in Narkose. Das verdächtige Gewebe wird herausgeschnitten und einem Boten übergeben. Dieser bringt es entweder erst zum Röntgen (falls Mikrokalk beschrieben wurde) und dann in das Institut für Pathologie - oder sofort dorthin.
Ein Facharzt wird gerufen, der das Gewebe anschaut, durchtastet und eine repräsentative Scheibe rausschneidet. Diese wird von einer MTA tiefgefroren, ein etwa 6000stel Millimeter dicker Schnitt wird abgehobelt, gefärbt und dem Facharzt zur Untersuchung am Mikroskop vorgelegt. Die Diagnose wird telefonisch in den Operationssaal durchgegeben.
Danach wird die Operation entweder beendet, weil kein Anhalt für ein Karzinom (Krebs) besteht, oder es wird weiteres Gewebe rausgeschnitten, damit der nötige Sicherheitsabstand erreicht wird.
Diese Untersuchung erspart der Patientin eine 2. Narkose. Die Untersuchung im sogenannten Schnellschnittverfahren ist stark rückläufig, da jetzt versucht wird, an einer Stanzbiopsie, die Diagnose zu stellen. Man weiß also ohne Untersuchung in Narkose, welche Operationstechnik erforderlich sein wird.

