DruckenMammakarzinome können Hormone - Oestrogen und Progesteron - bilden. Dies kann am Gewebe immunhistochemisch überprüft werden. Wir tun dies routinemäßig an jeder Stanze, an jedem Mammaexcisat, das uns übersandt wird. Eine positive Hormonrezeptoranalyse eröffnet für die Patientin die therapeutische Möglichkeit einer antihormonalen Therapie, die im Vergleich zur Chemotherapie weniger belastend ist.
Wir bestimmen auch immer HER-2/neu (Ergebnis: 0, 1+ (negativ), 2+, 3+). Hier besteht bei positivem Ergebnis gegebenenfalls die Option einer Behandlung mit Herceptin. Fällt das Ergebnis zweifelhaft aus (HER-2/neu 2+), so wird bei uns die sogenannte FISH-Technik angeschlossen (FISH=Fluoreszenz in situ-Hybridisierung). Damit wird die Amplifikation des Gens im Tumor bestimmt. Die Amplifikation von >10 Genen/Zelle gilt als positiv und die Patientin als geeignet für eine Therapie mit Herceptin.
Wir benutzen Ki67 als Proliferationsmarker in der Immunhistochemie, d.h. wir wollen sehen, ob sich die Karzinomzellen schnell oder langsam vermehren.

