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Wer macht was?
Supportivtherapie

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Bisphosphonat Therapie

Knochenmetastasen können zu einer Lockerung der Knochenstruktur und erhöhten Knochenbruchgefahr führen. Bisphosphonate sind Medikamente, die die körpereigenen "Knochenfresszellen" (Osteoklasten) bremsen. Die Knochen werden stabilisiert und Knochenschmerzen gelindert. Bisphosphonate wie Pamidronat (Aredia), Zolendronat (Zometa), Ibandronat (Bondronat) werden alleine oder begleitend bei Nachweis von Knochenmetastasen zu einer Hormon- oder Chemotherapie eingesetzt. Sie werden als Infusionen alle 4 Wochen über die Blutbahn gegeben.

Bisphosphonate sind im Allgemeinen gut verträglich. Gelegentlich kann es nach der Infusion zum Auftreten von Fieber oder Knochenschmerzen kommen. Durch längere Infusionszeiten können die Nebenwirkungen abgeschwächt werden.

Der prophylaktische Einsatz von Bisphosphonaten, der zur Verhinderung von Knochenmetastasen oder verzögertem Auftreten von Metastasen führen soll, wird zurzeit in Studien geprüft.

Bluttransfusionen

Während einer Tumorerkrankung oder aber auch einer Chemotherapie kann es zu einer Blutarmut kommen. Folgen der Blutarmut sind körperliche Schwäche, Schlappheit und eingeschränkte Belastbarkeit. Zur Verbesserung der Lebensqualität kann es bei höhergradiger Anämie sinnvoll sein, Bluttransfusionen zu geben. Wir führen ambulant Bluttransfusionen in unserer Tagesklinik durch.