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Wer macht was?
Positronenemissions-Tomographie

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Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) unter Anwendung von schwach radioaktivem Traubenzucker (FDG) ermöglicht in Schnittbildtechnik die Darstellung des Zuckerstoffwechsels im gesamten Körper. Die Anwendung der FDG-PET beim Brustkrebs und auch bei anderen bösartigen Tumoren basiert auf dem von Otto Warburg bereits 1927 entdeckten Prinzip, dass bösartige Tumorzellen einen verstärkten Zuckerstoffwechsel aufweisen, und sich bösartige Tumoren somit in der FDG-PET sehr gut von nicht bösartigem Gewebe abgrenzen lassen.

Die FDG-PET eignet sich sowohl für die primäre Diagnostik des Brusttumors bei bestimmten Problemfällen als auch nach brusterhaltender Operation und nach Strahlenbehandlung der Brust, wenn ein Rezidiv (Wiederauftreten) des Tumors in der Brust vermutet wird. Auch die Frage, ob bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) in den Lymphknoten oder in Organen vorliegen, lässt sich mit Hilfe der PET beantworten. Da die Krebszellen unabhängig von ihrer Lage im Körper verstärkt FDG aufnehmen, reicht eine Ganzkörper-Untersuchung und somit eine einzige FDG-Injektion, um in einer Untersuchung alle Metastasen im Körper nachzuweisen.

Vor der Untersuchung sollten Sie mindestens 4 Stunden, besser noch 12 Stunden nüchtern bleiben. Wasser oder ungesüßten Tee können Sie trinken. Nach der Injektion einer geringen Menge des FDG in eine Vene, folgt eine Wartezeit von rund 60 Minuten, nach der Sie gebeten werden, sich auf eine Liege in den Kameraring des PET-Scanners zu legen. Während der anschließenden rund 60-minütigen Untersuchung sollten Sie sich nicht bewegen, was durch eine sorgfältige, bequeme Lagerung erleichtert wird. Anschließend errechnet das PET-System dreidimensionale Bilder des Zuckerstoffwechsels in Ihrem Körper.