DruckenIn den westlichen Ländern ist Brustkrebs die häufigste bösartige Erkrankung der Frau
Jede 9.Frau erkrankt an Brustkrebs - aber dennoch muss Brustkrebs kein Todesurteil sein.
- Praevention und Früherkennung (Screening) helfen dabei
- Beratung und spezielle Praeventionsprogramme bei Frauen mit familiärer Belastung wurden entwickelt
- Die Behandlung des Mamma-Carcinoms in spezialisierten Zentren (Brustzentren) hat in den letzten 5 Jahren dazu beigetragen
Neben Risikofaktoren wie familiärer Belastung, Übergewicht, Ernährungsgewohnheiten, niedrige Geburtenzahl, kommen Stress, Rauchen und mangelnde Bewegung dazu. Die meisten Tumoren werden von Frauen selbst getastet.
Diese Selbstuntersuchung sollte alle 4 Wochen, wenn noch vorhanden, nach der Regelblutung erfolgen.
Jährlicher Besuch beim Frauenarzt im Sinne von Vorsorgeuntersuchungen.
Ab 50 Jahren alle 2 Jahre Mammographie.
Teilnahme am Mammographie-Screening.
Symtome:
- Tumor neu aufgetreten
- Rötung der Brust und Hautveränderungen
- eingezogene Brustwarze
- Asymmetrien der Brüste
Auffälligkeiten in Mammographie und Ultraschall sollten durch Spezialisten abgeklärt werden, z.B. durch ultraschallgesteuerte oder röntgenologisch gesteuerte Gewebeentnahmen.
Ist ein Mamma-Carcinom nachgewiesen worden, werden die individuellen Behandlungen besprochen.
Die Therapiemöglichkeiten reichen von einer medikamentösen Behandlung ( Chemotherapie oder Antihormontherapie) bereits vor der Operation zur Tumorverkleinerung bis zur Chemo- oder Hormontherapie sowie Bestrahlung nach einer Operation.
Auch bei einer Operation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten in Abhängigkeit von der Ausdehnung der Erkrankung.
Es gibt die brusterhaltende Therapie (BET) mit Entfernung des Wächter-Lymphknotens und/oder Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle - immer mit nachfolgender Bestrahlung -und die unterschiedlichsten Formen der Brustentfernung mit oder ohne sofortigen oder späteren Wiederaufbau der Brust.
Lassen Sie sich eingehend über die unterschiedlichen Methoden informieren,holen Sie eine zweite Meinung ein.
Brustkrebs ist kein Notfall im medizinischen Sinn, der sofortiges Operieren erforderlich macht. Sie haben die Zeit, über die angebotene Behandlung nachzudenken und Ihre Entscheidung zu treffen.
Wichtig ist eine gut durchgeführte Nachsorge, die in der Regel durch Ihren Frauenarzt erfolgt.
- Lassen Sie sich über Reha-Maßnahmen informieren.
- Psychoonkologische Betreuung finden Sie in allen Brustzentren.
- Selbsthilfegruppen können Unterstützung und Hilfe bieten.

