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Wer macht was?
Laufende Therapiestudien

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  1. Behandlungsstudie zur neoadjuvanten Therapie (Chemotherapie vor Operation einer primären Mammakarzinomerkrankung): GeparQuattro-Studie.

    Die Studie soll die Effektivität der zusätzlichen Gabe von Capecitabine zur Standardchemotherapie nach dem EC-Doc-Schema klären. Alle Patientinnen mit Überexpression des HER-2/Neu-Gens am Primärtumor erhalten mit Beginn der Behandlung den monoklonalen Antikörper Herceptin. Die Herceptintherapie wird über einen Behandlungszeitraum von 52 Wochen auch nach der Operation fortgesetzt.



  2. Adjuvante Therapiestudie: ICE-Studie.

    Im Rahmen der ICE-Studie soll geklärt werden, ob eine adjuvante Chemotherapie für ältere Patientinnen über 65 Jahre einen Nutzen bringt. Alle Patientinnen erhalten das Bisphosphonat Ibandronat für die Dauer von zwei Jahren. Hormonrezeptorpositive Patientinnen werden zusätzlich mit dem Aromatasehemmer Anastrozol für die Dauer von 5 Jahren behandelt. Die Hälfte der Patientinnen erhält zusätzlich 6 Kurse einer Chemotherapie mit Capecitabine, welche in Tablettenform verabreicht werden kann.



  3. Studie für metastasierte Stadien: Mafit-Studie.

    Im Rahmen der Studie wird der Einfluss konstanter sportlicher Aktivität auf die Effektivität einer hormonellen Therapie mit dem Aromataseinaktivator Exemestan (Aromasin) des metastasierten Mammakarzinoms für Patientinnen nach Tamoxifenversagen untersucht.



  4. Studie mit Avastin ab Herbst 2006
    Studie bei Lokalrezidiv oder Metastasierung.

    Eingeschlossen werden können HER-2/Neu-negative Patientinnen ohne vorherige Chemotherapie bei Metastasen. HER-2/Neu positive Patientinnen sind geeignet, wenn die Krankheit nach vorheriger Herceptinbehandlung in der adjuvanten Therapie fortgeschritten ist. Die Behandlung erfolgt mit dem Antikörper Avastin in Kombination mit einer Chemotherapie, z. B. mit einem Taxan.