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Wer macht was?
Schmerztherapie

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Für viele Menschen ist die Diagnose einer Krebserkrankung unmittelbar verbunden mit der Vorstellung, dass Schmerzen auftreten werden, die von uns Therapeuten nicht wirklich beeinflussbar sind. Die Angst vor Schmerzen und vor einem Sterben in Schmerzen ist oftmals genauso stark wie die Furcht vor der Krebserkrankung selbst. Wir wissen heute aber, dass bei weitem nicht alle Krebspatientinnen und Krebspatienten unter Schmerzen leiden. Man muss aber davon ausgehen, dass etwa 80 % aller Tumorkranken zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Erkrankung Schmerzen verspüren.

Es gelingt uns, durch moderne Schmerztherapie, 90% der Patienten von ihren Schmerzen zu befreien. Dieses hochgesteckte Ziel ist in der Regel dann zu erreichen, wenn die Schmerztherapie konsequent durchgeführt wird und von den Therapeuten Interaktionen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten berücksichtigt werden. In der Schmerztherapie erfahrene Ärzte verstehen es nicht nur, die Medikamente zielführend einzusetzen, sondern auch den zum Teil unweigerlich damit verbundenen Nebenwirkungen, wie z.B. Verstopfung und Übelkeit, vorzubeugen. Unterstützt wird die Schmerztherapie durch den Einsatz weiterer Medikamente wie Steroiden, Beruhigungsmittel, Psychostimulantien oder durch eine Gesprächstherapie. Auch bei der Schmerztherapie müssen die individuellen Bedürfnisse des Patienten in der Therapieplanung berücksichtigt werden.